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Steinewerfen im Glashaus !


Unsere oft als Vorbild gepriesene soziale und demokratische Europäische Gemeinschaft steckt in der
Krise. Ihr bedeutender Bestandteil, Bundesrepublik Deutschland, auch. Nicht nur wegen Corona. Im
reichen Europa, in Griechenland, lässt man Migranten in Schlamm Kälte und Dreck verkommen. Von
den versprochenen 1500 Migrantenaufnahmen in die BRD sind nur 250 realisiert. Kritiker sprechen
von der Strategie: “…je dreckiger es ihnen geht, umso weniger kommen nach !“ Pharmakonzerne
erhielten Staatsbeihilfen (unsere Steuergelder), zur Entwicklung des Coronaimpfstoffs in
dreistelliger Millionenhöhe, aber wir haben viel zu wenig Impfstoff. Patentrechte an dem von uns
finanzierten Stoff, behandeln die Pharmakonzerne als ihr Eigentum!
Chaos wird vermeldet bei der Terminvergabe für die dringendste Risikogruppe!
Nicht einmal den Umgang mit dem Plastikmüll bekommen wir in den Griff. Milchindustrie - und
Tetrapacklobbyisten verhindern Pfand auf ihre umweltschädlichen Produkte. Selbst die
Wegwerfkaffeebecher werden erst in zwei Jahren abgeschafft! Wir speisen inzwischen
Plastikmüllpartikel mit dem Frischfisch auf unseren Tellern als Folge der Vermüllung der Meere.
Doch wenn es darum geht auszuteilen sind wir schneller.

Bei den Chinesen sind wir vorsichtig.
Sowohl Desinfektionsmittel, als auch Latexhandschuhe kommen aus China. Übrigens, Kasperpuppen
auch! Dezeitig unverzichtbar! Das kommunistische Vietnam glänzt aktuell gerade mit Erfolgen bei
der Bekämpfung von Corona und gutem Wirtschaftswachstum (2,9 Prozent). Schwer anzugreifen!


Aber da ist ja noch Russland!

Im Interesse unserer amerikanischen Freunde intensivieren wir die
Untergrabung, möglichst Verhinderung, von Nord Stream 2. Dabei sägen wir am eigenen
Energieversorgungs -„Ast“. Wiedernatürlich! Ein neuer Freund wird großzügig gefördert, Alexej
Navalny. Als „Rekonvaleszent“ fuhr er am 18. 12. 2020 „…mit schwer bewaffnetem Begleittross in
dunklen Limousinen…“ durch Dresden. Produziert wurde dabei eine Videobotschaft für seine
„Anhänger“ über Präsident Putin und dessen „ Netzwerk in Politik, Geheimdienst und Wirtschaft“,
über eine „Putinsche Prunkvilla in Gelendschick am Schwarzen Meer, Preis eine Milliarde“,
überhaupt über das Korruptionssystem des Präsidenten. Alles begann Putin natürlich in Dresden, als
KGB Offizier. Respekt übrigens vor dem Nachmieter in Putins einstiger Plattenwohnung, in der
Radebergerstraße, der den Freiheitskämpfer Navalny beim Begehr, die Wohnung zu sehen, abblitzen
ließ. Navalnys Botschaft endet mit dem Aufruf zu Protestaktionen in Russland.
Der, in Deutschland vorbereitete Coup, schien zu gelingen. Am Wochenende fanden sich in
russischen Städten „Navalny“-Demonstranten! Schändlich für die BRD!
Hatten wir das nicht gerade in Minsk? Welches Adjektiv wird der „Revolution“ oder besser dem
Umsturzbestreben wohl diesmal gegeben? Rot, gelb, samten? Hatten wir schon. Vielleicht „muffig“?
Wie der offenherzige bundesdeutsche Journalistenprofi an Navalnys Seite mitteilte, „… sei die
Recherche in Dresden nicht vom Kreml Kritiker bezahlt worden.“ Ja wer die Bundeskanzlerin zur
Freundin hat?
Hoffen wir, dass uns die Scherben nicht treffen, wenn die geworfenen Steine das Glashaus
splittern lassen!


Wir fordern Augenmass statt Brunnenvergiftung!

Aber die Politik gegenüber Russland beherrscht ein neues Phänomen. Die Beschuldigung gemäß:

"highly likely" (hochwahrscheinlich)


Welcher Fall in der Vergangenheit auch hochgespielt wurde, Russen annek-tieren Donezk, Cyberangriffe auf die Regierung, Vergiftung Skripal und Nawalny, nie wurden Beweise geliefert, alles war "highly likely" und unsere Politiker stimmen in diesen Chor kräftig ein. Wir finden die derzeitige Hysterie in der Politik der Bundesrepublik gegenüber der Russischen Föderation unerträglich. Verdächtigungen statt Tatsachen, Schuldzuweisung statt Beweisführung, Schädigung unserer eigenen Interessen, Argumentation im Bildzeitungsstil, das ist für Spitzenpolitiker unseres Landes schlechthin unwürdig! Wir haben dagegen protestiert und den Menschen in der Russischen Föderation, über die Botschaft in Berlin, unsere Solidarität versichert!



Protestschreiben

 

 

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,


die Mitglieder unseres Vereins protestieren gegen die mutmaßliche Unterstützung der Aktivitäten, des bis vor kurzem in der Bundesrepublik weilenden Rekonvaleszenten, Alexander Navalny, bei dessen Betätigung als Opponent gegen den rechtmäßig gewählten Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin. Wie aus der hiesigen Tageszeitung „Freie Presse“ vom 21. 01. 2021, S.5, zu entnehmen war, produzierte Herr Navalny, unter Assistenz eines Journalisten der Bundesrepublik und unter Begünstigung durch fremde Geldgeber, während eines Aufenthaltes in Dresden ein Medienprodukt. Es wurde in der Russischen Föderation verbreitet. Inhalt waren unbewiesene Vorwürfe, gegen den russischen Präsidenten, welche in der Aufforderung gipfelten, am Wochenende, dem 22. bis 24. 01. 2021 in Russland, offensichtlich nicht genehmigte Demonstrationen gegen den gewählten Präsidenten durchzuführen. Sollte die Bundesrepublik diese Aktivitäten, Herrn Navalnys, unterstützt haben protestieren wir dagegen.

Wie bitten Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sich gegen akute Menschenrechtsdefizite in der Europäischen Union einzusetzen. Beispielsweise für die Lösung des Flüchtlingsproblems, wo in Griechenland derzeitig Menschen in Kälte, Schmutz und Not verkommen. Holen Sie endlich die 1500 Migranten nach Deutschland, denen diese Hilfe zugesagt wurde. Angekommen sind bislang 250 Hilfsbedürftige. Sichern Sie die zumutbare Umsetzung des Menschenrechts auf den Schutz von Leben und Gesundheit, für die bevorrechteten Impfkandidaten hohen Alters auf eine Schutzimpfung gegen Corona.

Gewährleisten Sie einen wirksamen Umweltschutz, gegen die Allmacht des Lobbyismus in Deutschland, im Sinne von Höchstprofit der Konzerne, zu Lasten der Bürger.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, wir meinen unser Begehr in diesem Protestschreiben ist angemessen. Wir erwarten Ihr engagiertes Handeln.

 

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Staffa 

Vereinsvorsitzender                                           Großolbersdorf, 24. 01. 20210

 

                            

 

 

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Sehr geehrter Herr Botschafter Netschajew,

 

den Mitgliedern unseres Vereins ist es ein Bedürfnis, Ihnen und den Menschen in Russland, in dieser Zeit der ungezügelten Angriffe, der Verleumdungen und Sanktionsdrohungen, unsere uneingeschränkte Solidarität zu übermitteln.

 

In der heutigen Zeit, in der führende deutsche Politiker durch gewissenlose Drohungen, Einschätzungen und Bewertungen das Verhältnis gegenüber Russland unverantwortlich verschlechtern, treten wir für die Fortsetzung des Dialogs, insbesondere der Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, mit Russland ein. Unser Verein unternimmt auf regionaler Ebene intensive Versuche dem Mainstream, der die derzeitige Politik beherrscht, entgegenzutreten. Wir nutzen die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft, um gegenüber den Politikern dieses Landes zu bekunden, dass beträchtliche Teile der Bevölkerung diese Machenschaften verurteilen. Wir übersenden Ihnen eine Dokumentation einiger unserer Bemühungen

 

Wir sind sicher, sehr geehrter Herr Botschafter, dass die Wahrheit siegen und Freundschaft zwischen den Völkern der Russischen Föderation und Deutschland sein wird.

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Norbert Staffa

Vereinsvorsitzender                                                      Großolbersdorf, 23. 01. 2021

 

 


"Es gibt keine Stabilität in Europa ohne die Beteiligung und Einbindung   Russlands....ich warne davor, ein großes stolzes Volk zu demütigen."


 Egon Bahr

 

„Erzgebirgsfreunde Russlands“ e.V.

Oberer Weg 8 a, D-09432 Großolbersdorf

Tel.: 03725 341180

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