News

 Wir fordern Augenmass statt Brunnenvergiftung!


Wir finden die derzeitige Hysterie in der Politik der Bundesrepublik gegenüber der Russischen Föderation unerträglich. Verdächtigungen statt Tatsachen, Schuldzuweisung statt Beweisführung, Schädigung unserer eigenen Interessen, Argumentation im Bildzeitungsstil, das ist für Spitzenpolitiker unseres Landes schlechthin unwürdig! Wir haben dagegen protestiert und den Menschen in der Russischen Föderation, über die Botschaft in Berlin, unsere Solidarität versichert!



Protestschreiben

 

 

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

 

die Mitglieder unseres Vereins protestieren gegen Ihre Verlautbarungen in der Angelegenheit Nawalny, betrachten diese als völlig unangemessen und weit entfernt von den Realitäten. Sie nehmen, bar jeglicher richterlicher Gepflogenheit, bei der Wahrheitsfindung in der Angelegenheit eines möglichen Verbrechens, Vorverurteilungen und Sanktionsdrohungen gegen den angenommenen Verbrecher, Vertreter der Russischen Föderation vor, die unhaltbar und der Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland unwürdig sind. Über eine solche Praxis schämen wir uns für unsere Regierung.

Bis zum Abschluss der Untersuchungen, einschließlich der Anhörung der möglicherweise verantwortlichen Seiten und einer unabhängigen Bewertung fordern wir Zurückhaltung, wie sie auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretzschmer anmahnt, „…einen sachlichen rationalen Umgang“.

 

In Bildzeitungsmanier stand ein Giftverbrechen an Nawalny für die Mehrheit unserer Medien schon fest als dieser noch in der Klinik in Tomsk behandelt wurde. Einer solchen Lesart sollte eine Bundesregierung nicht folgen. Nicht folgen sollte sie auch den untauglichen und für unser Land schädlichen Forderungen Sanktionspolitik gegen die Russische Föderation weiter zu verschärfen, insbesondere Wirtschaftsprojekte in Frage zu stellen. Aus Sachsen sind die Ausfuhren nach Russland um 60% geschrumpft! Solch Entwicklung dörrt die ohnehin nicht „blühende Landschaft“ weiter aus.

Die Haltung der Bundesregierung im Falle Nawalny sehen wir auch im Kontext solcher Ereignisse wie der Flüchtlingskatstrophe, die unser EU-Partnerland Griechenland trifft. 26 andere EU-Länder sind nicht in der Lage die Notlage der Flüchtlinge zu beenden, trotz des Umstandes, dass unser reiches Europa, an führender Stelle, für den Flüchtlingsstrom die Ursachen setzte. Wir vermissen die mitfühlenden Kommentare in unseren Medien, für jeden einzelnen Flüchtling, in der Dimension wie sie Herrn Nawalny zu teil werden. Auch darauf sollten, Sie sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Einfluss nehmen.  

 

Mit entsprechenden Entscheidungen, im Rahmen der Ihnen erteilten Richtlinienkompetenz, würden Sie einer Wählermehrheit in Deutschland entsprechen und wahrhaft staatsmännische Größe demonstrieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Norbert Staffa

 

Vereinsvorsitzender                                                          Großolbersdorf, 10. 09. 2020

 




Sehr geehrter Herr Botschafter Netschajew,

 

den Mitgliedern unseres Vereins ist es ein Bedürfnis, Ihnen und den Menschen in Russland, in dieser Zeit der ungezügelten Angriffe, der Verleumdungen und Sanktionsdrohungen, unsere uneingeschränkte Solidarität zu übermitteln.

 

In der heutigen Zeit, in der führende deutsche Politiker durch gewissenlose Drohungen, Einschätzungen und Bewertungen das Verhältnis gegenüber Russland unverantwortlich verschlechtern, treten wir für die Fortsetzung des Dialogs, insbesondere der Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, mit Russland ein. Unser Verein unternimmt auf regionaler Ebene intensive Versuche dem Mainstream, der die derzeitige Politik beherrscht, entgegenzutreten. Wir nutzen die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft, um gegenüber den Politikern dieses Landes zu bekunden, dass beträchtliche Teile der Bevölkerung diese Machenschaften verurteilen. Wir übersenden Ihnen eine Dokumentation einiger unserer Bemühungen

 

Wir sind sicher, sehr geehrter Herr Botschafter, dass die Wahrheit siegen und Freundschaft zwischen den Völkern der Russischen Föderation und Deutschland sein wird.

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Norbert Staffa

Vereinsvorsitzender                                                      Großolbersdorf, 10. 09. 2020

 

 

Trotz alledem ist der russische Präsident auch ein Mensch mit Humor. Ein Putinwitz:


"Ich verstehe nicht, warum die Deutschen Kernenergie nicht mögen. Ich will mich da eines Kommentars enthalten...Aber was mir wirklich nicht klar ist: Wie wollen sie heizen? Gas wollen sie nicht. Atomenergie fördern sie nicht. Wie wollen sie das denn machen? Mit Holz heizen? Dafür müssten sie ja auch nach Sibirien."


Mit besonderer Empfehlung Frau Merkel und Herrn Maas zur Kenntnis!!



Bilder unserer Protestaktion am 26.08. in Frankenberg


 

„Erzgebirgsfreunde Russlands“ e.V.

Oberer Weg 8 a, D-09432 Großolbersdorf

Tel.: 03725 341180

Mail: info@erzgebirgsfreunde-russlands.de

www.erzgebirgsfreunde-russlands.de

 

Spendenkonto:

Erzgebirgsfreunde Russlands e.V.

Bank: Erzgebirgssparkasse

 IBAN: DE 98 8705 4000 0725 0507 05

 BIC: WELADED 1STB